Dienstag, 26. Februar 2019

Würzen auf Etappen

Als letzten Punkt auf unserer Reise steuern wir Spanien an, wo uns ein herzhafter Kartoffeltopf erwartet, der vielleicht nicht ganz zu den neuerdings doch recht frühlingshaften Temperaturen passt, aber bei jedem Wetter richtig schön satt macht.

Zwiebeln, Tomaten, Karotte, Kartoffeln und Schweinegulasch werden in mundgerechte Happen zerteilt, denn wenn man nachher nur noch reinschaufeln muss, is(s) nie schlecht.😋

Was das Kochen betrifft, so macht das Schwein zusammen mit der Zwiebel und dem Knoblauch den Anfang und lässt sich im Topf zunächst anbraten, bevor Tomaten,
Kräuter ① und Rosinen dazukommen.

Dann wird die Gesellschaft erstmal mit einem Schuss Wein abgelöscht und ca.10 Minuten sich selbst überlassen, ehe die restliche Würze ② dazukommt und eine Ladung Brühe das Ganze etwas geschmeidiger macht. Kartoffeln, Karotten und Lorbeer hüpfen auch noch schnell dazu, bevor für 45 Minuten die Hitze genossen werden kann.
Wer mag schmeckt am Schluss noch mit scharfem Paprika ab - oder auch vorher schon, wenn die Mitesser nichts dagegen haben.


Zutaten:
1 große Zwiebel - 4 kleine Tomaten - 1 große Karotte - ca.6 Kartoffeln (mittelgroß) - 500g Schweinegulasch - eine Hand voll Rosinen - Knoblauch - Weißwein - 
1 Lorbeerblatt - 600ml angerührte Gemüsereform
Rosmarin - Thymian - Majoran (großzügig)
Schweinebratengewürz - Paprika (süß, geräuchert und evtl. scharf )


PS: Ein Schuss Sherry kann auch nicht schaden 😉

Freitag, 22. Februar 2019

Voll von der Rolle

Unsere kleine Mittelmeerkreuzfahrt führt uns heute nach Frankreich, wo uns aromatischer Ziegenkäse mit noch aromatischerem Lavendel begegnet.

Der Käse sitzt als Scheibe auf einem quadratischen Stück Blätterteig, wird zunächst mit Thymian,
Rosmarin, Salz und Pfeffer gewürzt und kriegt abschließend noch ein paar Tropfen Honig ab, bevor er mit seinen Artgenossen für 10 Minuten in den Ofen wandert. Die Ränder um den Käse können dabei noch mit Eigelb oder Milch bestrichen werden, damit sie auch eine schöne Urlaubsbräune erhalten.

Derweil finden sich andernorts in einer Schüssel grüne Bohnen, Tomaten und Salat ein, um ein angenehmes Bad in einem Dressing aus Honig, Essig, Öl, Salz und Pfeffer zu nehmen. 

Zum Abschluss kommen nun alle Gruppenmitglieder gemeinsam auf einen Teller und treffen dort endlich die landestypischen Lavendelblüten, die dem Ganzen den finalen und unübertroffen mediterran-provençalischen Geschmack geben.


Zutaten:
Blätterteig (fertig, von der Rolle) - Ziegenkäse (ebenfalls von der Rolle) - grüne Bohnen - Salat - Tomaten - flüssiger Honig - (Sherry)Essig - Olivenöl - Thymian - Rosmarin - Lavendelblüten - Salz und Pfeffer

Dienstag, 19. Februar 2019

Schnitzel geht immer

Schnitzel gibt es ja in ganz verschiedenen Ausführungen: Zum einen schon mal was das Fleisch betrifft - Kalb, Schwein oder doch mal Pute?
Und dann: panieren oder natur? Und macht man noch Senf unter die Panade, oder nimmt man statt der Semmelbrösel lieber Cornflakes? Da hat man die Qual der Wahl.

Mein Schnitzel macht heute mal einen Ausflug nach Italien und lässt es sich in Gesellschaft von Tomaten und Feta richtig gut gehen.
Nach einem kleinen Hitzeschub in der Pfanne um schon mal vorab etwas Farbe abzukriegen, wandert das gewürzte Schnitzel (diesmal von der Pute übrigens) in eine Auflaufform, wo sich gleich fruchtige Tomatenscheiben dazugesellen.
Aber auch der Bratensatz muss nicht allein in der Pfanne zurückbleiben, sondern wird mit einem Schuss Wein abgelöscht um sich mit Chili, Knoblauch, Rosmarin und Thymian zusammen zu tun und dem Schnitzel auf seinem Weg in den warmen Süden/ Backofen zu folgen.
Mit Tomaten bedeckt und mit Soße beträufelt, fehlt den Schnitzeln jetzt nur noch eine Ladung zerbröselter Feta on top und schon kann die etwa 20-minütige Reise los gehen.


Zutaten:
Putenschnitzel, Tomaten, Feta, Weißwein, Chiliflocken, Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer



Sonntag, 17. Februar 2019

Wie in Griechenland ...

... schmecken diese Bifteki mit Fetafüllung!

Rinderhackfleisch wird dafür mit Semmelbrösel, Ei und Zwiebel fast wie bei einem normalen Fleischpflanzerl vermatscht - nur dass hier neben Salz und Pfeffer auch noch ein bisschen Knoblauch, getrocknete, kleingehackte Tomaten, Kreuzkümmel und Oregano dazukommen.

Und, ganz wichtig, in die Mitte der Fleischklöpschen (die bei mir dann eher wie Souzuki aussehen, aber is ja egal) kommt noch ein Stückchen Fetakäse. Der verbindet sich dann mit dem Fleisch, wird schön warm und zerläuft 😋 und ja, platzt gelegentlich aus seiner Fleischummantelung heraus (aber auch das ist egal, schmeckt ja trotzdem).
Wer sich also ein bisschen mehr Arbeit macht, der holt sich ganz einfach seinen Lieblingsgriechen nach hause. καλή όρεξη !

Zutaten:
500g Rinderhack - Feta - 1 Zwiebel - 1 Ei - Semmelbrösel (soviel, dass es gut bindet) - 3-4 getrocknete Tomaten - Knoblauch - Kreuzkümmel - Oregano - Salz - Pfeffer

Mittwoch, 2. Januar 2019

Noch Fondue-Fleisch übrig?


Wer Silvester mit seinen Freunden in geselliger Runde verbracht hat, kennt vielleicht das Problem:
Es ist noch ein Haufen Fleisch vom Fondue übrig.
Aber nicht gleich verzagen im neuen Jahr, denn die Fleischstückchen lassen sich auch ganz leicht für ein leckeres Gulasch weiterverwenden.

Ich habe hier mal das Original-Rezept von Billers Gulaschgewürz ausprobiert.
Wobei "original" so auch wieder nicht ganz richtig ist, aber lest selbst:

Angefangen wird mit den eben schon erwähnten Fleischstückchen, die, wenn sie für's Fondue bestimmt waren, ohnehin schon eine mundgerechte Größe haben sollten, ansonsten eben noch passend zugeschnitten werden müssen.
Mit Bratengewürz gewürzt (ja richtig, Braten, nicht Gulasch; is eben so) wandert das dann mit Fett in einen Topf und kann schon mal ein bisschen Farbe annehmen, bevor noch die gewürfelten Zwiebeln dazukommen.
Und jetz' geht's schon los mit den Abweichungen vom Original: Ich mag nämlich keine Essiggurken in meinem Gulasch, aber wer mag tut die hier einfach auch noch mit dazu. Außerdem ist auch nicht ganz klar ob man denn jetzt unter Wacholderschinken einen gekochten zu verstehen hat?  Ich für meinen Teil hab mich für Speckwürfel entschieden, da kann man nie was falsch machen ;-)

Nachdem alles schön angebraten ist (alles zusammen, und nicht wie auf der Tüte angegeben, irgendwas zwischendurch rausgenommen und warmgehalten), wird es kurz mit Cognac abgelöscht und mit Suppe aufgegossen; ein paar Kräutlein können hier auch nicht schaden.
[! Achtung: Mit den Gewürzen, dem Speck und der Suppe wird das ganze schnell zu salzig. Deshalb evtl nur mit Wasser aufgießen]

Das Ganze kocht dann ca. 10 Minuten vor sich hin bevor unser Gulasch den finalen Touch bekommt; bzw. sich erst in ein Gulasch verwandelt, denn ich schwöre, an diesem Punkt schmeckt es wie Rouladen!
Was wir für die Verwandlung dann brauchen ist keine Magie, sondern:
Gulaschgewürz, Tomatenmark und mittelscharfer Senf.
Außerdem kommt auch noch ein Becher Schmand dazu, bevor alles mit Nudel auf dem Teller angerichtet und verspeist werden kann.

Soviel zu meiner Version des Biller Original-Rezepts für Gulasch Stroganoff.
Ich wünsche Guten Appetit 😋


Zutaten:
500g Rindergulasch (oder Fonduefleisch nach Belieben) - 2 mittelgroße Zwiebeln - 100g Speckwürfel - Cognac - 300ml Wasser - Tomatenmark - mittelscharfer Senf - 
1 Becher Schmand -
Gewürze: Braten, Gemüsereform [!], Billers Gourmet Kräutermix, Gulasch

Freitag, 19. Oktober 2018

Duftöle

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhJ3XwjeXeGQyHClJOzs7mKONaHwSe69siNPVjnYuKdHdHEYE4zDILaOb4u3OmCj89UGmBB46aHlgIcCqd1w4cGyxHTCjFtZYMPEA2eeopYVIvCiqTrPyQd1EObGjB7-UOyfJKAYsrODqSR/s1600/blanc.png
Bild folgt...
naturreine ätherische Öle

Blutorange
Edeltanne
Elfenzauber (Blutorange, Honig, Mandarine, Vanille)
Eukalyptus
Grapefruit pink 
Ho Blätter
Japanisches Minzöl
Lavendel
Mandarine-Vanille
Nelke
Orange
Pfefferminz
Salbei
Teebaum
Zirbe
Zitrone grün, Zitrone Messina

saisonal 
 
Weihnachtsduft
Winterabend

Wohnraumspray
 
Eisenkraut
Lavendel
Zirbe
Zitrone-Orange

Montag, 23. Juli 2018

Sommer-Plätzchen

Eigentlich hab ich dieses Rezept mal als Plätzchenrezept bekommen - allerdings kann ich wenig Weihnachtliches daran finden und hab's deshalb einfach jetzt für den Sommer umfunktioniert.
Mit dem fruchtig-frischen Geschmack der Limetten passen die Lime-Bars nämlich perfekt in die warme Jahreszeit.

Fangen wir also mit dem Teig an:
150g Mehl, die Butter in Flöckchen, den kleineren Teil des Zuckers und einen Schuss Vanille (oder wie sagt man das bei Pulver? Also mehr als eine Prise sollte es schon sein, aber ein Teelöffel ist es dann auch noch nicht) mit den Händen zusammenkneten und den entstandenen Teig flach in eine mit Backpapier ausgelegte, rechteckige Form drücken. (Am besten ein kleines (halb so groß wie normal) Blech wer so was hat, normalgroße Bleche gehen aber auch, dann wird halt alles flacher und der Zitrusaufstrich läuft ein bisschen über den Teig hinaus, ist aber auch nicht so schlimm.)
Unser flachgedrückter Teig kommt dann bei 160° schon mal für 15 Minuten in den Ofen, während wir in einer zweiten Schüssel den "Belag" anrühren.

Dafür werden die Eier mit dem Rest des Zuckers, der Limettenschale und 4EL des Saftes schaumig gerührt. Danach werden noch 2EL Mehl, Backpulver und Salz untergerührt und das Ganze kommt auf den vorgebackenen Boden, sobald der sein Wärmestübchen verlassen hat. Jetzt wird nochmal alles zusammen für 20-25 Minuten gebacken und die erkaltete Platte in handliche Stücke geschnitten.

Übrigens schmecken die Bars noch besser, wenn man sie direkt aus dem Kühlschrank isst 😜.


Zutaten:
150g+2EL Mehl - 100g kalte Butter - 40g+120g Zucker - Vanille - 2 Limetten (Schale und Saft) - 2 Eier - 1/2TL Backpulver -  1 Prise Salz