Dienstag, 5. August 2014

Zweierlei Eierreis

Die erste Variante dieses im Grunde recht simplen chinesischen Gerichts besteht eigentlich nur aus Reis, Rührei und Frühlingszwiebeln. Angebraten wird in Erdnussöl, gewürzt mit Sesamöl und natürlich Salz und Pfeffer. Der etwas fade Geschmack verschwindet sobald man Sojasoße dazureicht.

Version Nummer zwei ist geringfügig aufwendiger. Neben Reis, Ei und Frühlingszwiebeln mischen hier auch noch Mungobohnenkeimlinge und grüne Bohnen mit. Die Sojasoße wird gleich zu Beginn mit ins Ei gekleppert und sogar Sambal oelek kommt in einer sehr sparsamen Menge dazu. Schließlich sorgt Kurkuma für die schöne gelbe Farbe.


Gebratener Eierreis aus: Jutta Gay, Die besten Rezepte aus China



Gebratener Eierreis aus: Gudrun Ruschitzka/ Peter Domani: Meine Lieblingsrezepte


Fazit: Ein super schnelles und einfach zuzubereitendes Gericht. Trotz der Updates bei der zweiten Version schadet aber bei beiden eine zusätzliche Flasche Sojasoße auf dem Tisch nicht; auch scharfe Sriracha-Soße passt hier wunderbar.

Samstag, 19. Juli 2014

Viel zu heiß

Eigentlich ist es viel zu heiß um irgendwas zu essen geschweige denn zu kochen. Dieser Spaghettisalat wird deshalb kalt serviert. Zugegeben, die Nudeln müssen gekocht werden, aber das tun sie weitgehend alleine und eine längere Anwesenheit in der warmen Küche ist kaum notwendig. Zu den Spaghetti gesellen sich noch einige Tomaten, Knoblauch und Basilikum sowie Olivenöl und ein wenig Balsamico. Bevor man das Ganze einige Zeit ziehen lässt wird es schön durchgemischt - und hier erweisen sich Spaghetti als relativ ungünstige Wahl, da die langen Nudeln sich zu einem Gordischen Knoten verbinden und sich mit den neuen Schüsselnachbarn nur unter Protest einlassen. Nachdem man ihnen allso Zeit gegeben hat sich kennenzulernen kommen zusätzlich noch Salz und Pfeffer sowie Parmesan dazu, wobei man hier durchaus großzügig sein sollte um ein bisschen Geschmack an die Sache zu kriegen. Auch hätte es wohl nicht geschadet wenn zumindest der Käse sich schon früher mit den Nudeln hätte bekannt machen dürfen.


Fazit: Ein einfaches, schnelles und leichtes Gericht: Perfekt für heiße Sommertage.

Samstag, 12. Juli 2014

Mars Mix (Teil 1)

Ein Mars in Joghurtform? Na ja, viel von dem Riegel bleibt bei der neuen Kreation von Danone nicht, denn die Verbindung mit der namensgebenden Süßigkeit stellt vornehmlich die Beigabe her. Aber der Reihe nach:
Zunächst einmal ist es schwierig bis unmöglich einen solchen Joghurt zu bekommen. Eine Freundin hatte mich im März bereits darauf aufmerksam gemacht, aber leider war das Objekt der Begierde seither in keinem Supermarktregal zu finden. Erst jetzt habe ich doch einen einzigen einsamen Becher ergattern können.
Die nächste Kuriosität: Auf der Packung wird geworben "mit Karamellsauce zum Einrühren" und der bekannten Knick-Verpackung nach erwartet man die Soße in dem Extra-Abteil; statt dessen aber sind dort Schokokugeln untergebracht und die Soße findet man beim Umrühren unter dem eigentlichen Joghurt. Nun gut, dieser einfache Joghurt bekommt so eine leichte Karamellnote und schmeckt nicht ungut, mit Mars hat das allerdings noch nichts zu tun. Der Bezug zum Schokoriegel erschließt sich erst nach Beigabe der Schokokügelchen, die eigentlich schokolierte Karamellkugeln wie in den Mars Planets sind.














Fazit: Bis auf den dezenten Karamellgeschmack im Joghurt ist das einzig "Marsige" an diesem Mix die Extraportion Karamellkugeln.

Dienstag, 8. Juli 2014

Hüttengaudi in der Mensa

Zum Abschluss des Semesters habe ich mich heute in der Mensa an ein "Schweine Hütten Cordon Bleu" gewagt. Was zunächst relativ enttäuschend als einfaches Schnitzel daherkam, offenbarte dann doch noch seinen geheimen Kern und man konnte wahrhaftig sein "bleues" Wunder erleben: Statt wie üblich Hinterschinken und Schnittkäse zu verwenden, füllt man auf der Hütte sein Schwein offenbar mit Geräuchertem, Schmelzkäse und Lauchzwiebeln. Letztere geben dem Gericht doch eine recht eigenwillige Note, der Schmelzkäse dagegen bleibt als Klebeschicht relativ unbemerkt.





Fazit: Der ursprünglichen Bedeutung nach gehört das Schnitzel à la cordon bleu zur hohen Schule der Kochkunst. Mit dieser oberpfälzer Hüttenversion verdienen sich die KöcheInnen des Studentenwerks aber leider keinen Orden. 

Mittwoch, 2. Juli 2014

Urlaubsfeeling

Aus einer ganz anderen Ecke der Welt kommt der heutige Salat, nämlich von Teneriffa. Das kanarische Rezept kombiniert leichten Salat mit gehaltvoller Avocado, fruchtigen Tomaten und geschmacksintensivem Thunfisch; dazu noch Zwiebeln und eigentlich ein paar Oliven. Ein schnelles Dressing aus Olivenöl und Sherryessig mit Salz und Pfeffer drüber und fertig ist der Kurzrtip in die Sonne.




Fazit: Trotz Dosenthunfisch und Avocado ist dieser Salat federleicht zu genießen.

Freitag, 27. Juni 2014

Deutschland ist im Achtelfinale


... und wir feiern mit den Deutschlandküssen von Super Dickmann's! Passend zur WM tragen diese Schaumküsse die Farben des deutschen Teams in Form von dragierten Reis-Crisps. Und nachdem alle 11 Spieler plus Ersatzmann vom Feld sind, lässt sich die Verpackung außerdem noch zum Stadion umfunktionieren: Mit einer 2-Cent-Münze kann man so im Anschluss an das Spiel der Profis selbst noch zum Helden beim Elfmeterschießen im Fingerfußball werden.





Fazit: Die Crisps sorgen für die richtige Partystimmung im Mund und mit den wegspringenden Kügelchen kann man ja vielleicht auch noch ein wenig kicken.

Dienstag, 24. Juni 2014

Brasilianisches Hühnerbein

Die Fußball-WM geht diesem Vogel im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut: Dort wird nämlich eine Paste aus Olivenöl, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Limettenschale aufgestrichen, bevor das Hühnchen mit roten Zwiebeln und Karotten in einem Bräter zusammenkommt um sich dort mit noch mehr Öl und Limettensaft auf das nächste Spiel einzustimmen. Zwischendurch gibts dann immer mal wieder einen kleinen Umtrunk in Form von Weißwein.


Fazit: Dieses Rezept zeigt das Hühnchen mal wieder von einer ganz anderen Seite, denn die Limettenschale gibt dem Fleisch eine fruchtig frische Note.