Sonntag, 17. Januar 2016

Bunt gehts weiter...

Ähnlich farbenfroh wie letzte Woche siehts auch heute aus: Auf selbstgebackenes Dinkel-Bauernbrot kommt farbintensive, geräucherte Lachsforelle und wird serviert mit einer sattgrünen Spinatsuppe.
Weil ich aber von Natur aus faul bin, hab ich statt frischem Blattspinat und später zugefügtem Joghurt, schon fertigen Rahmspinat genommen.
Dieser wird erstmal mit
ein paar gehackten Zwiebeln etwas aufgekocht und dann mit Gemüsebrühe aufgegossen. Statt Gurke in Würfeln dazuzugeben und später zu pürieren, wird diese gleich klein gehäckselt und dann mit Dill zum Spinat gegeben. Das Ganze köchelt dann noch ein wenig vor sich hin, wird mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Muskatnuss abgeschmeckt - und fertig ist die Blitz-Suppe.

Samstag, 9. Januar 2016

2016 wird bunt...

... und deshalb starten wir genau so ins neue Jahr:
Mit einem Kartoffelsalat aus lila Kartoffeln und knallroten Cocktailtomaten.
Was den Salat aber so toll macht sind nicht seine auffälligen Farben, sondern ein super Dressing aus Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer (Basis also wie immer), etwas Knoblauch, Balsamico und - Pesto!
Mit den letzten beiden Zutaten kommen nicht bloß noch mehr Farben ins Spiel (zugegeben, die sieht man nachher nicht mehr), sondern eine Extraladung Geschmack. Denn auch wenn man vor allem das Grün des Pestos am Ende nicht mehr erkennt, schmecken kann man es sehr wohl!


Auf ein genussempfindliches Jahr 2016!

Dienstag, 5. August 2014

Zweierlei Eierreis

Die erste Variante dieses im Grunde recht simplen chinesischen Gerichts besteht eigentlich nur aus Reis, Rührei und Frühlingszwiebeln. Angebraten wird in Erdnussöl, gewürzt mit Sesamöl und natürlich Salz und Pfeffer. Der etwas fade Geschmack verschwindet sobald man Sojasoße dazureicht.

Version Nummer zwei ist geringfügig aufwendiger. Neben Reis, Ei und Frühlingszwiebeln mischen hier auch noch Mungobohnenkeimlinge und grüne Bohnen mit. Die Sojasoße wird gleich zu Beginn mit ins Ei gekleppert und sogar Sambal oelek kommt in einer sehr sparsamen Menge dazu. Schließlich sorgt Kurkuma für die schöne gelbe Farbe.


Gebratener Eierreis aus: Jutta Gay, Die besten Rezepte aus China



Gebratener Eierreis aus: Gudrun Ruschitzka/ Peter Domani: Meine Lieblingsrezepte


Fazit: Ein super schnelles und einfach zuzubereitendes Gericht. Trotz der Updates bei der zweiten Version schadet aber bei beiden eine zusätzliche Flasche Sojasoße auf dem Tisch nicht; auch scharfe Sriracha-Soße passt hier wunderbar.

Samstag, 19. Juli 2014

Viel zu heiß

Eigentlich ist es viel zu heiß um irgendwas zu essen geschweige denn zu kochen. Dieser Spaghettisalat wird deshalb kalt serviert. Zugegeben, die Nudeln müssen gekocht werden, aber das tun sie weitgehend alleine und eine längere Anwesenheit in der warmen Küche ist kaum notwendig. Zu den Spaghetti gesellen sich noch einige Tomaten, Knoblauch und Basilikum sowie Olivenöl und ein wenig Balsamico. Bevor man das Ganze einige Zeit ziehen lässt wird es schön durchgemischt - und hier erweisen sich Spaghetti als relativ ungünstige Wahl, da die langen Nudeln sich zu einem Gordischen Knoten verbinden und sich mit den neuen Schüsselnachbarn nur unter Protest einlassen. Nachdem man ihnen allso Zeit gegeben hat sich kennenzulernen kommen zusätzlich noch Salz und Pfeffer sowie Parmesan dazu, wobei man hier durchaus großzügig sein sollte um ein bisschen Geschmack an die Sache zu kriegen. Auch hätte es wohl nicht geschadet wenn zumindest der Käse sich schon früher mit den Nudeln hätte bekannt machen dürfen.


Fazit: Ein einfaches, schnelles und leichtes Gericht: Perfekt für heiße Sommertage.

Samstag, 12. Juli 2014

Mars Mix (Teil 1)

Ein Mars in Joghurtform? Na ja, viel von dem Riegel bleibt bei der neuen Kreation von Danone nicht, denn die Verbindung mit der namensgebenden Süßigkeit stellt vornehmlich die Beigabe her. Aber der Reihe nach:
Zunächst einmal ist es schwierig bis unmöglich einen solchen Joghurt zu bekommen. Eine Freundin hatte mich im März bereits darauf aufmerksam gemacht, aber leider war das Objekt der Begierde seither in keinem Supermarktregal zu finden. Erst jetzt habe ich doch einen einzigen einsamen Becher ergattern können.
Die nächste Kuriosität: Auf der Packung wird geworben "mit Karamellsauce zum Einrühren" und der bekannten Knick-Verpackung nach erwartet man die Soße in dem Extra-Abteil; statt dessen aber sind dort Schokokugeln untergebracht und die Soße findet man beim Umrühren unter dem eigentlichen Joghurt. Nun gut, dieser einfache Joghurt bekommt so eine leichte Karamellnote und schmeckt nicht ungut, mit Mars hat das allerdings noch nichts zu tun. Der Bezug zum Schokoriegel erschließt sich erst nach Beigabe der Schokokügelchen, die eigentlich schokolierte Karamellkugeln wie in den Mars Planets sind.














Fazit: Bis auf den dezenten Karamellgeschmack im Joghurt ist das einzig "Marsige" an diesem Mix die Extraportion Karamellkugeln.

Dienstag, 8. Juli 2014

Hüttengaudi in der Mensa

Zum Abschluss des Semesters habe ich mich heute in der Mensa an ein "Schweine Hütten Cordon Bleu" gewagt. Was zunächst relativ enttäuschend als einfaches Schnitzel daherkam, offenbarte dann doch noch seinen geheimen Kern und man konnte wahrhaftig sein "bleues" Wunder erleben: Statt wie üblich Hinterschinken und Schnittkäse zu verwenden, füllt man auf der Hütte sein Schwein offenbar mit Geräuchertem, Schmelzkäse und Lauchzwiebeln. Letztere geben dem Gericht doch eine recht eigenwillige Note, der Schmelzkäse dagegen bleibt als Klebeschicht relativ unbemerkt.





Fazit: Der ursprünglichen Bedeutung nach gehört das Schnitzel à la cordon bleu zur hohen Schule der Kochkunst. Mit dieser oberpfälzer Hüttenversion verdienen sich die KöcheInnen des Studentenwerks aber leider keinen Orden. 

Mittwoch, 2. Juli 2014

Urlaubsfeeling

Aus einer ganz anderen Ecke der Welt kommt der heutige Salat, nämlich von Teneriffa. Das kanarische Rezept kombiniert leichten Salat mit gehaltvoller Avocado, fruchtigen Tomaten und geschmacksintensivem Thunfisch; dazu noch Zwiebeln und eigentlich ein paar Oliven. Ein schnelles Dressing aus Olivenöl und Sherryessig mit Salz und Pfeffer drüber und fertig ist der Kurzrtip in die Sonne.




Fazit: Trotz Dosenthunfisch und Avocado ist dieser Salat federleicht zu genießen.