Dienstag, 19. Februar 2019

Schnitzel geht immer

Schnitzel gibt es ja in ganz verschiedenen Ausführungen: Zum einen schon mal was das Fleisch betrifft - Kalb, Schwein oder doch mal Pute?
Und dann: panieren oder natur? Und macht man noch Senf unter die Panade, oder nimmt man statt der Semmelbrösel lieber Cornflakes? Da hat man die Qual der Wahl.

Mein Schnitzel macht heute mal einen Ausflug nach Italien und lässt es sich in Gesellschaft von Tomaten und Feta richtig gut gehen.
Nach einem kleinen Hitzeschub in der Pfanne um schon mal vorab etwas Farbe abzukriegen, wandert das gewürzte Schnitzel (diesmal von der Pute übrigens) in eine Auflaufform, wo sich gleich fruchtige Tomatenscheiben dazugesellen.
Aber auch der Bratensatz muss nicht allein in der Pfanne zurückbleiben, sondern wird mit einem Schuss Wein abgelöscht um sich mit Chili, Knoblauch, Rosmarin und Thymian zusammen zu tun und dem Schnitzel auf seinem Weg in den warmen Süden/ Backofen zu folgen.
Mit Tomaten bedeckt und mit Soße beträufelt, fehlt den Schnitzeln jetzt nur noch eine Ladung zerbröselter Feta on top und schon kann die etwa 20-minütige Reise los gehen.


Zutaten:
Putenschnitzel, Tomaten, Feta, Weißwein, Chiliflocken, Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer



Sonntag, 17. Februar 2019

Wie in Griechenland ...

... schmecken diese Bifteki mit Fetafüllung!

Rinderhackfleisch wird dafür mit Semmelbrösel, Ei und Zwiebel fast wie bei einem normalen Fleischpflanzerl vermatscht - nur dass hier neben Salz und Pfeffer auch noch ein bisschen Knoblauch, getrocknete, kleingehackte Tomaten, Kreuzkümmel und Oregano dazukommen.

Und, ganz wichtig, in die Mitte der Fleischklöpschen (die bei mir dann eher wie Souzuki aussehen, aber is ja egal) kommt noch ein Stückchen Fetakäse. Der verbindet sich dann mit dem Fleisch, wird schön warm und zerläuft 😋 und ja, platzt gelegentlich aus seiner Fleischummantelung heraus (aber auch das ist egal, schmeckt ja trotzdem).
Wer sich also ein bisschen mehr Arbeit macht, der holt sich ganz einfach seinen Lieblingsgriechen nach hause. καλή όρεξη !

Zutaten:
500g Rinderhack - Feta - 1 Zwiebel - 1 Ei - Semmelbrösel (soviel, dass es gut bindet) - 3-4 getrocknete Tomaten - Knoblauch - Kreuzkümmel - Oregano - Salz - Pfeffer

Mittwoch, 2. Januar 2019

Noch Fondue-Fleisch übrig?


Wer Silvester mit seinen Freunden in geselliger Runde verbracht hat, kennt vielleicht das Problem:
Es ist noch ein Haufen Fleisch vom Fondue übrig.
Aber nicht gleich verzagen im neuen Jahr, denn die Fleischstückchen lassen sich auch ganz leicht für ein leckeres Gulasch weiterverwenden.

Ich habe hier mal das Original-Rezept von Billers Gulaschgewürz ausprobiert.
Wobei "original" so auch wieder nicht ganz richtig ist, aber lest selbst:

Angefangen wird mit den eben schon erwähnten Fleischstückchen, die, wenn sie für's Fondue bestimmt waren, ohnehin schon eine mundgerechte Größe haben sollten, ansonsten eben noch passend zugeschnitten werden müssen.
Mit Bratengewürz gewürzt (ja richtig, Braten, nicht Gulasch; is eben so) wandert das dann mit Fett in einen Topf und kann schon mal ein bisschen Farbe annehmen, bevor noch die gewürfelten Zwiebeln dazukommen.
Und jetz' geht's schon los mit den Abweichungen vom Original: Ich mag nämlich keine Essiggurken in meinem Gulasch, aber wer mag tut die hier einfach auch noch mit dazu. Außerdem ist auch nicht ganz klar ob man denn jetzt unter Wacholderschinken einen gekochten zu verstehen hat?  Ich für meinen Teil hab mich für Speckwürfel entschieden, da kann man nie was falsch machen ;-)

Nachdem alles schön angebraten ist (alles zusammen, und nicht wie auf der Tüte angegeben, irgendwas zwischendurch rausgenommen und warmgehalten), wird es kurz mit Cognac abgelöscht und mit Suppe aufgegossen; ein paar Kräutlein können hier auch nicht schaden.
[! Achtung: Mit den Gewürzen, dem Speck und der Suppe wird das ganze schnell zu salzig. Deshalb evtl nur mit Wasser aufgießen]

Das Ganze kocht dann ca. 10 Minuten vor sich hin bevor unser Gulasch den finalen Touch bekommt; bzw. sich erst in ein Gulasch verwandelt, denn ich schwöre, an diesem Punkt schmeckt es wie Rouladen!
Was wir für die Verwandlung dann brauchen ist keine Magie, sondern:
Gulaschgewürz, Tomatenmark und mittelscharfer Senf.
Außerdem kommt auch noch ein Becher Schmand dazu, bevor alles mit Nudel auf dem Teller angerichtet und verspeist werden kann.

Soviel zu meiner Version des Biller Original-Rezepts für Gulasch Stroganoff.
Ich wünsche Guten Appetit 😋


Zutaten:
500g Rindergulasch (oder Fonduefleisch nach Belieben) - 2 mittelgroße Zwiebeln - 100g Speckwürfel - Cognac - 300ml Wasser - Tomatenmark - mittelscharfer Senf - 
1 Becher Schmand -
Gewürze: Braten, Gemüsereform [!], Billers Gourmet Kräutermix, Gulasch

Freitag, 19. Oktober 2018

Duftöle

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhJ3XwjeXeGQyHClJOzs7mKONaHwSe69siNPVjnYuKdHdHEYE4zDILaOb4u3OmCj89UGmBB46aHlgIcCqd1w4cGyxHTCjFtZYMPEA2eeopYVIvCiqTrPyQd1EObGjB7-UOyfJKAYsrODqSR/s1600/blanc.png
Bild folgt...
naturreine ätherische Öle

Blutorange
Edeltanne
Elfenzauber (Blutorange, Honig, Mandarine, Vanille)
Eukalyptus
Grapefruit pink 
Ho Blätter
Japanisches Minzöl
Lavendel
Mandarine-Vanille
Nelke
Orange
Pfefferminz
Salbei
Teebaum
Zirbe
Zitrone grün, Zitrone Messina

saisonal 
 
Weihnachtsduft
Winterabend

Wohnraumspray
 
Eisenkraut
Lavendel
Zirbe
Zitrone-Orange

Montag, 23. Juli 2018

Sommer-Plätzchen

Eigentlich hab ich dieses Rezept mal als Plätzchenrezept bekommen - allerdings kann ich wenig Weihnachtliches daran finden und hab's deshalb einfach jetzt für den Sommer umfunktioniert.
Mit dem fruchtig-frischen Geschmack der Limetten passen die Lime-Bars nämlich perfekt in die warme Jahreszeit.

Fangen wir also mit dem Teig an:
150g Mehl, die Butter in Flöckchen, den kleineren Teil des Zuckers und einen Schuss Vanille (oder wie sagt man das bei Pulver? Also mehr als eine Prise sollte es schon sein, aber ein Teelöffel ist es dann auch noch nicht) mit den Händen zusammenkneten und den entstandenen Teig flach in eine mit Backpapier ausgelegte, rechteckige Form drücken. (Am besten ein kleines (halb so groß wie normal) Blech wer so was hat, normalgroße Bleche gehen aber auch, dann wird halt alles flacher und der Zitrusaufstrich läuft ein bisschen über den Teig hinaus, ist aber auch nicht so schlimm.)
Unser flachgedrückter Teig kommt dann bei 160° schon mal für 15 Minuten in den Ofen, während wir in einer zweiten Schüssel den "Belag" anrühren.

Dafür werden die Eier mit dem Rest des Zuckers, der Limettenschale und 4EL des Saftes schaumig gerührt. Danach werden noch 2EL Mehl, Backpulver und Salz untergerührt und das Ganze kommt auf den vorgebackenen Boden, sobald der sein Wärmestübchen verlassen hat. Jetzt wird nochmal alles zusammen für 20-25 Minuten gebacken und die erkaltete Platte in handliche Stücke geschnitten.

Übrigens schmecken die Bars noch besser, wenn man sie direkt aus dem Kühlschrank isst 😜.


Zutaten:
150g+2EL Mehl - 100g kalte Butter - 40g+120g Zucker - Vanille - 2 Limetten (Schale und Saft) - 2 Eier - 1/2TL Backpulver -  1 Prise Salz 

Freitag, 8. Juni 2018

Steak-Roundup


Bei den GeschmacksSachen gibt es ja eine ganze Reihe von Steakgewürzen - da kann man schnell mal den Überblick verlieren.
Deshalb hier der 1. Teil meiner kleinen Testreihe:







Angel Dust Rub (1)
scharfes (!) Gewürzsalz mit geräuchertem Paprika, braunem Zucker und verschiedenen Kräutern
Kommt sehr amerikanisch daher und verleiht dem Grillgut den originalen BBQ-Geschmack, wobei das Rauchige beim Braten gut rauskommt.
Tipp: Auch mal für Chickenwings, Country Potatoes oder Ofenkürbis verwenden!

Argentinisches Steakgewürz (2)
mit leichter Schärfe und viel Paprika
Mehr Paprika oder doch Kräuter? Bei diesem Gewürz hat man alles dabei und braucht sich gar nicht erst lang zu entscheiden.
Tipp: Gewürz erst nach dem Braten drüberstreuen, dann kommen die Kräuter besser raus, warm dominiert hingegen der Paprika.

Holzfäller-Steak (3)
Gewürzsalz mit Kümmel, Kurkuma, Senfpulver und ohne Knoblauch
Klassisches Gewürz für Schweinesteaks und einen Berg Zwiebeln dazu! Bei Bedarf natürlich auch gern in einer Semmel verpackt. 😉

Karibic-Steak (4)
mit exotischen Zugaben wie Zitronenschale und Sesam
Trotz der ausgefallenen Zutaten schmeckt das Steak nicht fremdartig und ungewohnt, sondern angenehm mild-würzig.

Grillfleisch (5)
mit Tomaten und Kräutern
Das traditionellste Steakgewürz für den gemütlichen Abend am Grill mit Würstchen und mariniertem Schweinenacken.

Barbecue (6)
mit Tomate, Curry und Zimt
Auch dieses Gewürz geht in die Richtung amerikanisches BBQ, nur im Gegensatz zum Angel Dust Rub ohne den Smoker-typischen Rauchgeschmack.
Tipp: Ruhig auch mal das Gulasch damit würzen!

Steakgewürz nach Rodeo Style (7)
würziger Kräuterpfeffer mit Paprika und Koriander
Eine richtige Kräutermarinade für alle Cowboys im Grünen.
Tipp: Auch mal für Putensteaks benutzen und die dann in einen Salat schneiden.

Steakgewürz nach Virginia Style (8)
milde Mischung ohne Knoblauch
Ebenfalls eine Kräutermarinade, aber diesmal etwas feiner im Geschmack, obwohl der Koriander stärker durchkommt.




Freitag, 1. Juni 2018

Oranges Curry-Huhn

Meine neueste Errungenschaft auf meiner Mission alle Gewürze im Laden durchzuprobieren ist Curry Orange

Und obwohl auch das Rezept auf der Rückseite ein Hühnergericht vorschlägt, fangen wir mal mit diesen Hühnerbeinen an.


Zuerst einmal wird den Beinchen die Haut abgezogen, sodass der Gewürzgeschmack nicht auf dieser kleben bleibt, sondern direkt ans Fleisch kann; und damit er noch besser auch innen hinein kommt, machen wir mit einem scharfen Messer noch ein paar Schnitte quer hinein.
Nach dieser etwas groben Behandlung bekommen unsere Hühnchen nun eine angenehme Cremekur mit einer Mischung aus Joghurt und Curry Orange und werden abschließend noch mit ein paar Sesamsamen bestreut, bevor sie für ca.35 Minuten in den mollig warmen Ofen (180°C) wandern. 

Dazu gibt's einen einfachen Salat mit Essig, Öl und Billers Gourmet Kräutermix - ganz einfach, ganz klassisch.

Die Soße dazu ist Geschmackssache - mir hat's geschmeckt, aber das
muss jeder selbst entscheiden:
(Sie schmeckt auf jeden Fall besser als sie aussieht)
Die Zwiebel wird fein gehackt und im Topf angebräunt, dazu kommen auch schon ein paar Knoblauchflocken. Das wird dann mit Milch aufgegossen und mit Dipp Knoblauchsoße angerührt; ein bisschen Soßenbinder zum Andicken war auch noch dabei.

Zutaten:
Hähnchenkeulen - Joghurt (für 2 Beinchen ca 100g) - Curry Orange (ca 2 TL) - Sesam
Salat nach Belieben (Essig - Öl - Billers Gourmet Kräutermix)
1 Zwiebel - Knoblauch granuliert - Milch - Dipp Knoblauchsoße - Soßenbinder