Montag, 23. Juli 2018

Sommer-Plätzchen

Eigentlich hab ich dieses Rezept mal als Plätzchenrezept bekommen - allerdings kann ich wenig Weihnachtliches daran finden und hab's deshalb einfach jetzt für den Sommer umfunktioniert.
Mit dem fruchtig-frischen Geschmack der Limetten passen die Lime-Bars nämlich perfekt in die warme Jahreszeit.

Fangen wir also mit dem Teig an:
150g Mehl, die Butter in Flöckchen, den kleineren Teil des Zuckers und einen Schuss Vanille (oder wie sagt man das bei Pulver? Also mehr als eine Prise sollte es schon sein, aber ein Teelöffel ist es dann auch noch nicht) mit den Händen zusammenkneten und den entstandenen Teig flach in eine mit Backpapier ausgelegte, rechteckige Form drücken. (Am besten ein kleines (halb so groß wie normal) Blech wer so was hat, normalgroße Bleche gehen aber auch, dann wird halt alles flacher und der Zitrusaufstrich läuft ein bisschen über den Teig hinaus, ist aber auch nicht so schlimm.)
Unser flachgedrückter Teig kommt dann bei 160° schon mal für 15 Minuten in den Ofen, während wir in einer zweiten Schüssel den "Belag" anrühren.

Dafür werden die Eier mit dem Rest des Zuckers, der Limettenschale und 4EL des Saftes schaumig gerührt. Danach werden noch 2EL Mehl, Backpulver und Salz untergerührt und das Ganze kommt auf den vorgebackenen Boden, sobald der sein Wärmestübchen verlassen hat. Jetzt wird nochmal alles zusammen für 20-25 Minuten gebacken und die erkaltete Platte in handliche Stücke geschnitten.

Übrigens schmecken die Bars noch besser, wenn man sie direkt aus dem Kühlschrank isst 😜.


Zutaten:
150g+2EL Mehl - 100g kalte Butter - 40g+120g Zucker - Vanille - 2 Limetten (Schale und Saft) - 2 Eier - 1/2TL Backpulver -  1 Prise Salz 

Freitag, 8. Juni 2018

Steak-Roundup


Bei den GeschmacksSachen gibt es ja eine ganze Reihe von Steakgewürzen - da kann man schnell mal den Überblick verlieren.
Deshalb hier der 1. Teil meiner kleinen Testreihe:







Angel Dust Rub (1)
scharfes (!) Gewürzsalz mit geräuchertem Paprika, braunem Zucker und verschiedenen Kräutern
Kommt sehr amerikanisch daher und verleiht dem Grillgut den originalen BBQ-Geschmack, wobei das Rauchige beim Braten gut rauskommt.
Tipp: Auch mal für Chickenwings, Country Potatoes oder Ofenkürbis verwenden!

Argentinisches Steakgewürz (2)
mit leichter Schärfe und viel Paprika
Mehr Paprika oder doch Kräuter? Bei diesem Gewürz hat man alles dabei und braucht sich gar nicht erst lang zu entscheiden.
Tipp: Gewürz erst nach dem Braten drüberstreuen, dann kommen die Kräuter besser raus, warm dominiert hingegen der Paprika.

Holzfäller-Steak (3)
Gewürzsalz mit Kümmel, Kurkuma, Senfpulver und ohne Knoblauch
Klassisches Gewürz für Schweinesteaks und einen Berg Zwiebeln dazu! Bei Bedarf natürlich auch gern in einer Semmel verpackt. 😉

Karibic-Steak (4)
mit exotischen Zugaben wie Zitronenschale und Sesam
Trotz der ausgefallenen Zutaten schmeckt das Steak nicht fremdartig und ungewohnt, sondern angenehm mild-würzig.

Grillfleisch (5)
mit Tomaten und Kräutern
Das traditionellste Steakgewürz für den gemütlichen Abend am Grill mit Würstchen und mariniertem Schweinenacken.

Barbecue (6)
mit Tomate, Curry und Zimt
Auch dieses Gewürz geht in die Richtung amerikanisches BBQ, nur im Gegensatz zum Angel Dust Rub ohne den Smoker-typischen Rauchgeschmack.
Tipp: Ruhig auch mal das Gulasch damit würzen!

Steakgewürz nach Rodeo Style (7)
würziger Kräuterpfeffer mit Paprika und Koriander
Eine richtige Kräutermarinade für alle Cowboys im Grünen.
Tipp: Auch mal für Putensteaks benutzen und die dann in einen Salat schneiden.

Steakgewürz nach Virginia Style (8)
milde Mischung ohne Knoblauch
Ebenfalls eine Kräutermarinade, aber diesmal etwas feiner im Geschmack, obwohl der Koriander stärker durchkommt.




Freitag, 1. Juni 2018

Oranges Curry-Huhn

Meine neueste Errungenschaft auf meiner Mission alle Gewürze im Laden durchzuprobieren ist Curry Orange

Und obwohl auch das Rezept auf der Rückseite ein Hühnergericht vorschlägt, fangen wir mal mit diesen Hühnerbeinen an.


Zuerst einmal wird den Beinchen die Haut abgezogen, sodass der Gewürzgeschmack nicht auf dieser kleben bleibt, sondern direkt ans Fleisch kann; und damit er noch besser auch innen hinein kommt, machen wir mit einem scharfen Messer noch ein paar Schnitte quer hinein.
Nach dieser etwas groben Behandlung bekommen unsere Hühnchen nun eine angenehme Cremekur mit einer Mischung aus Joghurt und Curry Orange und werden abschließend noch mit ein paar Sesamsamen bestreut, bevor sie für ca.35 Minuten in den mollig warmen Ofen (180°C) wandern. 

Dazu gibt's einen einfachen Salat mit Essig, Öl und Billers Gourmet Kräutermix - ganz einfach, ganz klassisch.

Die Soße dazu ist Geschmackssache - mir hat's geschmeckt, aber das
muss jeder selbst entscheiden:
(Sie schmeckt auf jeden Fall besser als sie aussieht)
Die Zwiebel wird fein gehackt und im Topf angebräunt, dazu kommen auch schon ein paar Knoblauchflocken. Das wird dann mit Milch aufgegossen und mit Dipp Knoblauchsoße angerührt; ein bisschen Soßenbinder zum Andicken war auch noch dabei.

Zutaten:
Hähnchenkeulen - Joghurt (für 2 Beinchen ca 100g) - Curry Orange (ca 2 TL) - Sesam
Salat nach Belieben (Essig - Öl - Billers Gourmet Kräutermix)
1 Zwiebel - Knoblauch granuliert - Milch - Dipp Knoblauchsoße - Soßenbinder 


Mittwoch, 2. Mai 2018

Spargel-Quitsch

Neuer Tag, neues Spargelgericht - aber natürlich auch wieder mit dem neuen Spargelgewürz!


Diesmal gibt's eine Quiche - und wer so wie ich keine extra Form dafür daheim hat, der nimmt einfach die gute alte Springform. 😉


Zuerst einmal wird ein Mürbeteig geknetet aus:
250g Mehl
1/2 TL Salz
125g Margarine
1 Eigelb
3 EL kaltem Wasser
Diese Teigkugel wartet dann eine halbe Stunde im Kühlschrank, bis die anderen Zutaten vorbereitet sind.
Die da wären:
600g weißer Spargel, der geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten, mit
1/2 Bund Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten, in der Pfanne ein bisschen angebraten wird; 
Salz und Pfeffer gibt den beiden die richtige Würze.

150g Kochschinken wird gewürfelt.
200g Crème fraîche wird mit
2 Eiern + dem übrigen Eiweiß von vorhin und
50g geriebenem Parmesan verrührt und dann mit
3TL Spargelgewürz kräftig gewürzt.


Nachdem das alles erledigt ist, kommen wir nun zurück zu unserem Teig:
Die Spring- oder sonsteine Form wird eingefettet und die Teigkugel flach hineingepresst, sodass einige Zentimeter als Rand die Wände hoch gehen. Wem es nicht zu viel Arbeit ist, kann den Teigling auch gern vorher ausrollen, aber mit der Faust und roher Gewalt geht's auch.
Der in Form gebrachte Teig wandert dann, nachdem ihn eine Gabel noch einige Male eingestochen hat, in den auf 200°C vorgeheizten Ofen und backt dort im unteren Drittel schon mal 10 Minuten vor.

Nachdem unser armer Teig die Prügel, das Gepieke und die Hitze überstanden hat, bekommt er nun endlich Gesellschaft in Form von Spargel und Frühlingszwiebeln, die sich schon aus der Pfanne kennen, sowie den Schinkenwürfel als neuem Gast. Schließlich werden noch alle zusammen mit der Eiermischung übergossen und gehen nocheinmal gemeinsam für 30-45 Minuten in die Hitze des Ofens zurück, bevor sie sich als fertige Quiche an den Esstisch wagen.

Freitag, 27. April 2018

Neues Spargelgewürz

Dieses Gewürz ist nicht nur neu im Sortiment  - sondern brandneu gemischt!
Ein herzhafter Mix aus Zwiebel, Kurkuma, Macis und einer feinen Zitrusnote die perfekt zu den weißen oder auch grünen Stängelchen passt.




Auf dem Bild seht ihr die vorgeschlagenen Rezeptideen von der Rückseite der Tüte:


Einmal nur in zerlassene Butter gerührt (rechts)
gibt ein feines Sößchen, das sich perfekt an die Spargelstangen anschmiegt und nebenbei den ganzen Teller einsaut, weil der zwischendurch wieder verfestigte Butter auf dem heißen Spargel (und übrigens auch auf heißen Kartoffeln) quasi augenblicklich zerläuft. Aber eigentlich ist es ja auch Sinn der Sache, dass man die Soße überall hat. 😋

Zweite Variante, als Dip in Crème fraîche (mitte)
so wie man es von den anderen Sorten der Dipp-Reihe gewöhnt ist - Becher auf, einrühren, fertig. Auf jeden Fall formstabiler als die Butter und auch kräftiger im Geschmack. Harmoniert auf diese Weise auch super mit dem Schinken und wenn was übrig bleibt schmiert man den Rest einfach auf ein Brot und legt sich eine Scheibe von dem Schinken drauf - dann hat man auch gleich noch einen Snack für den nächsten Tag.

Der dritte Vorschlag, die Spargelsoße (links)
ist auf alle Fälle das aufwändigste Rezept, denn man muss dafür richtig in einem Topf rumkochen. Das Gewürz wird mit Wasser oder Wein aufgekocht und mit einer Mehlschwitze angedickt. Nicht meine Lieblingsvariante, obwohl wer das mag, mit Wein schmeckts bestimmt besser als mit meinem Wasser. (Testbericht: Reste die im Kühlschrank ordentlich durchgezogen sind, schmecken am nächsten Tag mit Kartoffel ganz wunderbar 😉)


Übrigens kann man das Spargelgewürz nicht nur auch in anderen Spargelsoßen wie einer klassischen Hollandaise oder einer Béarnaise verwenden; es passt auch gut zu Blumenkohl und Kartoffeln oder kann wie die anderen Dipps zum Eintunken oder für aufs Brot verwendet werden!

Sonntag, 8. April 2018

aus 'm Kühlschrank

Bild folgt ...

Original Steirer Kren - gerieben



Ingolstädter Schwalbenbräu
Integrator (Festbier)


Ingolstadt


Ingolstädter Früchtetraum (Früchtetee)
Ingolstädter Kräutergarten (Kräutertee)
Ingolstädter Weihnachtstraum (Früchtetee) (saisonal)


Ingolstädter Donaukiesel (Schokoladensteine)


Schanzer Pfeffer 

 


Schwalbenbräu Ingolstadt

Integrator Festbier
Integrator Bierkrug mit Kreuztor